Heute greifen Pit Gottschalk und Malte Asmus im Fever Pit'ch-Podcast ein schwieriges und leider immer noch tabuisiertes Thema auf: Homosexualität im Profifußball. In Kunst, Politik, Wirtschaft, ja im gesamten öffentlichen Leben, ist offen schwul- oder lesbisch zu sein, Gott sei Dank, mittlerweile kein Problem mehr. Auch im Breitensport Fußball sind Coming-outs völlig normal.
Nur im Profifußball ist das offenbar anders. Dort wird das Thema tabuisiert und totgeschwiegen. Unvorstellbar, dass sich ein aktiver Fußballer offen zu seiner Homosexualität bekennen würde. Und das, obwohl es auch in der Bundesliga zahlreiche Vereine beispielsweise schwul-lesbische Fanclubs haben. Unvorstellbar bis vor knapp zwei Wochen, als ein neuer Twitter-Account namens @gay_Bundesligas1 auftauchte. Über den und darüber, wie es um die Akzeptanz eines möglicherweise homosexuellen Fußballers in der Bundesliga bestellt wäre, spricht Pit im Interview mit Christian Rudolph vom Vorstand des LSVD.
Außerdem sprechen Malte und Pit noch über wackelnde Trainerstühle in München und Dortmund und klären auf, warum Frankfurts Fans definitiv nicht die besten in Deutschland sind.
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Was fewer Pitch der Fußball Podcast mit Pit Gottschalk im Doppelpass mit. Mein sportpodcast.de. Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Fever Pitch hier auf mein sportpodcast.de. Mein Name ist Malte Asmus und bei mir natürlich der Macher des Fever Pitch Newsletters und auch Initiator dieser Sendung Hallo Pit. Gottschalk, Moin heute. Wir greifen heute ein schwieriges, leider auch immer noch tabuisiertes Thema auf. Homosexualität im Fußball, in Kunst, Politik, Wirtschaft, ja eigentlich im gesamten öffentlichen Leben ist offen, schwul oder lesbisch zu sein, Gott sei dank mittlerweile kein Problem mehr, auch im Breitensport Fußball sind Coming Outs mittlerweile relativ normal.
Mal. Nur beim Profifußball ist das offenbar anders. Na ja, schon allein deswegen. Und warum machen wir die Sendung heute? Weil es einen Twitter Account gibt, wo jemand ankündigt, sich outen zu wollen. Es handelt sich nach eigenem Bekunden. Um einen Zweitligaspieler. Er wolle erst die öffentliche Reaktion abwarten und wissen, wir haben nicht, ob das ein Fake Account ist, aber eine Reaktion kann man schon erkennen, wie brisant das Thema ist. Und das ist brisant ist. Zeigt, dass der Fußball in irgendeiner Form da noch Nachholbedarf hat.
Er hat gesagt, ich teste hier, ob ich den Druck aushalten kann. Ist Twitter da der richtige Ort, um solchen Druck ja zu erproben? Sozusagen? Glaube schon. Ja, ich muss. Druck wird da ständig doch ausgeübt, auch ich hab doch diese Woche wieder einen einen Windzug, da mir shitstörmchen da ertragen müssen, weil ich mal nicht gut fand, dass man. Bengalos zündet im Stadion gut, ich hab deswegen ein Gespür dafür, wie groß der Druck ist. Aber wie dieser vielleicht Spieler. Da so das äußert, ist das natürlich.
Also mal noch mal wirklich ne Lebensentscheidung sich zu outen. Das ist das, was ich auch bei der Recherche festgestellt hab, diese Vermeidungsstrategien, die ein Fußballspiel haben anwenden muss, damit seine sexuelle Orientierung nicht öffentlich wird, ist eine Drucksituation oder bewirkt eine Drucksituation, die man gar nicht genügend nachvollziehen kann. Also ich nehme das jetzt erstmal sehr, sehr ernst, aber ich möchte nochmals betonen, irgendwie sollten wir in eine Situation kommen. Wo die sexuellen Orientierung keine Rolle mehr spielt. Es bedarf dessen, dass man auch seine Einstellung ändert und vielleicht auch Vorurteile abbaut, die wahrscheinlich im Fußball immer noch vorhanden sind. Du hast ein Gespräch für diese Sendung für Fever Pitch, den Podcast hier auf meinen sportpodcast.de geführt mit einem, der sich ja viel intensiver noch mit dem Thema Homophobie im Fußball auseinandersetzt. Christian Rudolph, der ist Vorstandsmitglied von musst du jetzt genau erklären.
Vom Lesben und Lesben und Schwulenverband. Deutschland genau in dieser Reihenfolge. Und er ist zuständig für Fußballfragen, und das war eine Bezeichnung, die ich dann sag mal, als er treffend fand, um mit ihm darüber zu reden, wie gesagt. Auch ich muss mich muss dann Perspektivwechsel dann vollziehen, weil ich bisher da wenig Berührungspunkte hab und dachte er ist auch wirklich unser richtiger Gesprächspartner dann. Zu diesen Thema, ich möchte nur so einen kleinen Aspekt mal nennen, damit sag mal die Sensibilität dafür geschaffen wird, was ich meine.
Meine Einstellung war immer, dass ich sage, warum soll man herausstellen, dass man schwul ist. Man sollte doch das als Selbstverständlichkeit hinnehmen und das nicht noch extra betonen müssen und ich bekam Recherchen von einem Fachmann zu hören, naja auch. Heterosexuellen betonen immer wieder ihre sexuelle Orientierung. Sag ich. Wie das? Also, das ist doch der Normalfall, oder? Nee, sagt er, diejenige mir, der da in diesen Fragen vielleicht wirklich sensibler ist, schau mal. Wenn jemand seine Frau mitbringt, an seine Spielerfrau und sie herzeigt, ist das ein Statement. Selbst wenn jemand davon spricht, was seine Frau zu Hause gesagt hat.
Zu einem Thema, ist das ein Statement, wir hören es nicht als solches, weil wir nicht sensibilisiert sind, aber stell dir mal vor, ein Fußballspieler würde sagen, ich habe darüber auch schon mit meinem Mann gesprochen, wie groß denn bei demselben Statement doch der Aufschrei oder die Verwunderung, wie auch immer wäre und daran sieht man. Wie unvorbereitet bisher die Öffentlichkeit mit dem Thema ist und ich habe daraus geschlossen, wie unvorbereitet ich als Medienschaffender auch bei diesem Thema bin.
Mein idealistischer Ansatz, es sollte egal sein, ist. Klar, aber die Wirklichkeit sieht dann doch anders aus und ich glaube, wir müssen alle da. Noch ja. Wie sagt man das? Aber ich weiß. Also man merkt ja schon, wie ich jetzt gerade so n bisschen stotter, wie man das richtig ausdrückt, so dass man auch keine Gefühle verletzt. Deswegen habe ich dann eher vorgezogen, mit einem Fachmann darüber zu reden. Jemand, der sich mit dem Thema täglich auseinandersetzt, weil ich glaube. Ich kann da auch viel falsch machen und deswegen verlasse ich mich da lieber auf das Statement eines Fachmanns. Auf Christian Rudolf, der im Interview mit dir auf jeden Fall die richtigen Worte gefunden hat. Und das hört ihr gleich hier im Fever Pitch. Auch meinsportpodcast.de ein Gespräch mit Christian Rudolph, Überakzeptanz von Homosexualität im Fußball und auch die Entwicklung in dieser Frage.
Und am Mikrofon haben wir hier am Christian Rudolf. Er ist im Bundesvorstand des Lesbenfundverbandes Süddeutschland und ein absoluter Experte für das Thema Homophobie im Fußball. Herr Rudolph, ein Twitter Account beschäftigt gerade die Fußballszene, ein Zweitligaspieler, angeblich muss man sagen, äußert, dass er sich vornimmt zu outen, aber erstmal die Reaktion abwarten will, wie stehen sie zu der Aufmerksamkeit, die ein solcher Twitter Account anzieht? Erstmal waren wir denke sind erstmal alle überrascht, natürlich über die Kommunikationstorm, über Twitter und so vorab.
Gleichzeitig sehen wir natürlich auch, welche mediale Aufmerksamkeit dieser Account jetzt natürlich hat und findet die Diskussion auf jeden Fall sehr wertvoll und auch interessant und wir schauen uns das gerade jetzt an, versuchen das relativ unaufgeregt anzuschauen, vor allen Dingen und wir warten ab, was am Ende dabei rumkommt. Und finden es aber auf jeden Fall erstmal spannend. Schwierig will ich allerdings schon finden, wenn es ein Fakeaccount ist und damit wieder eine Aufregung erzeugt wird.
Gibt es seit dem hitzesberger Bekenntnis 2014 eine höhere Akzeptanz für Homosexualität beim Fußball? Also ich mache das jetzt seit ungefähr seit 10 Jahren und in den 10 Jahren hat sich ganz viel bewegt, natürlich und gerade so in den letzten 5 Jahren, was sicherlich auch mit dem Coming Out von Smart City zu tun hat, was schon zur Sensibilität, also zur Aufklärung und Sichtbarkeit beigetragen hat. Und wir sind dann natürlich noch nicht am Ende und sehen natürlich, dass im Fußball auch noch weiterhin ein großer Klärungsbedarf ist. Aber so grundsätzlich habe ich schon das Gefühl. Ein Coming out, zumindest keine Karriere out mehr bedeutet. Aber nach unserem Kenntnisstand hat das noch kein aktiver Fußballprofi in der Bundesliga getan. Genau darauf warten wir natürlich alle. Das ist natürlich auch ein Problem. Dass jetzt alle gerade noch schauen, wo kommt jetzt der erste Fußballer?
Der Fokus liegt schon sehr stark auf die auf dem Thema Coming Out. Dabei geht es ja vor allen Dingen um eine Selbstverständlichkeit und eine Sichtbarkeit, dass jeder ja sein Privatleben auch leben kann. Und da gehört der Beruf im Prinzip auch schon dazu. Und für einen Kicker, das ist dann natürlich auch durchaus schon wichtig, was ich noch so ein bisschen vermisse, ist vor allen Dingen, um auch den Druck von diesen Aktiven, vor allen Dingen wegzulegen, ist einmal, dass wir nicht mehr nur über das Thema Coming Out sprechen wollen und vor allem darüber sprechen, wie können wir die Situation auch verändern, wie können wir das auch Ertragbarer machen, wie können wir die Menschen.
Dazu befähigen und auch unterstützen. Weil wir das Thema Thema Thomas Hitzlsperger hatten. Würde ich mir da auch wünschen, dass wir da vielleicht mehr, ja. Ehemalige Spieler vielleicht haben die da vielleicht auch mehr in die Bresche springen und ja, vielleicht auch da Druck loswerden und ihre Geschichten erzählen, denn genau das brauchen wir. Wir brauchen auch die Vorbilder und genauso sehe ich das in anderen Bereichen noch Fußballs. Dass wir halt eben nicht nur über die aktiven Spieler sprechen, sondern auch in anderen Bereichen trifft es genauso zu Trainerposten. Im Präsidium, Vorständen, in der Geschäftsstelle, auch da ist es halt keine Selbstverständlichkeit, und da gibt es vielleicht sogar schon offene Coming Outs oder so. Aber auch darüber wird er nicht berichtet. Was genau erschwert Schwulenfußballern das öffentliche Bekenntnis zu ihrer sexuellen Orientierung? Stimmt dieses Klischee von dieser testosterongesteuerten Szene?
Ja, auch da spielen natürlich wieder mehrere Sachen rein. Das eine ist durchaus schon auch eine sehr männerdominierter Sport, das trifft aber allerdings auf andere Sportarten genauso zu, dass wir gerade in der Basis. Doch eine sehr breite Basis haben die auch sehr divers ist. Wenn ich dann den Amateursport denke, was wieder so die Fußballvereine aussehen, gerade wie die Teams aussehen, dann sind die ja schon sehr divers und wo auch durchaus möglich ist, dass man auf dem Spiel lesbisch sein kann.
Aber dann eben, wenn man dann schauen schon die nächste Ebene, wer wird dann Trainer, wer wird dann Abteilungsleiter, wer leitet so einen Verein als in Vorständen sind das in der Regel auch immer dieselben Typen, ich denke, damit hat das auch sicherlich was zu tun und dann der Fußball ist natürlich auch nochmal im Fokus, gerade im Profibereich. Und die Gänge Klischee Bilder werden auch weiterhin bedient, also halt ob es medial werden Fußballer immer gleich dargestellt, in den Vereinen werden Fußballer gleich dargestellt und davon abzuweichen ist oft ja schon schwierig, also. Wenn man schon.
Typen halt im Fußball gesucht sind. Und dann muss man halt sagen, gesellschaftlich sind wir halt auch noch nicht so weit, was wir sagen können das wirklich jetzt ein Thema, das ist gar kein Thema mehr, ist also selbstverständlich ist, dann fühlt sich der Fußball auch schon schwer. Man kann immer wieder von der Zahl lesen, dass unter den deutschen Männern es 3 bis 10% schwul sind und dass man diese Zahl eigentlich so auf diese Fußballszene übertragen könnte. Dann hört man aber, dass eine solche Übertragung von Prozentzahlen Quatsch ist in der Fußballszene. Wie sehen Sie das?
Wissen wir jetzt alle nicht. Das ist die große Unbekannte, das ist durchaus anzunehmen, dass viele Jugendliche vielleicht sogar schon aufhören mit dem Fußball, weil sie merken. Das können Sie Fußball Homosexualität können Sie eventuell nicht miteinander verbinden, weil es eben diese Signale gibt. Oft sind es ja vor allen Dingen diese subtile Homophobie, also die unterschwellige Beleidigung, die Gespräche. Der Kabine, wo man ja schon ungefähr hört, dann wie ist jetzt der Umgang mit solchen Themen genauso?
Schrecken ja auch Reaktionen ab, wenn wenn man mit dem Thema konfrontiert wird und dann eher so eine Ablehnung ablehnende Haltung ist. Naja, muss das sein jetzt ja auch schon aussagekräftig sind und genau da geht es halt eine Sensibilität zu schaffen und dass wir alle auch. Erzähl dir halt diese Berührung und die Art der Berührung über den Fußball hinaus. Und wenn wir das schaffen, dass das einfach nur der Mensch gesehen wird und das Thema Sexualität ist auch n relativ schwieriges und auch das wird auch gleich wieder reingebracht, es geht ja gar nicht darum.
Dass über Sex gesprochen wird, sondern einfach die Menschen zusammenleben und das das Normalste der Welt sein sollte. Dass ein schwuler Fußballer auch seinen Freund zur Weihnachtsfeier mitbringen kann beispielsweise, ist ganz einfach gesagt. Sie begleiten das Thema seit 10 Jahren. Hat sich etwas verbessert. Absolut also vor 10 Jahren gab es noch die lesbischen, lesbischen Fanclubs, die in ihren Anfängen waren, die vor allen Dingen für eine Sichtbarkeit in den Stadien gesaugt haben. Die dann auch den Dialog zu ihren Vereinen und auch zu den Verbänden gesucht haben.
Und all das ist jetzt in den letzten Jahren passiert. Der DFB hat beispielsweise dieses Jahr die Regenbogenflagge gehisst bzw das. Doku in Regenbogenfarben gezeigt. Das heißt, da gibt es schon. Ja, ein Verständnis für und wenn ich dann auch weitergehe, auch da. Der DFB hat jetzt 2 Spiele gehabt, wo es eine. Original Toilette gab war. All das wird gar nicht wahrgenommen, weil immer wieder das Negative dann hervor getan wird und. Aber ich sehe da eine ganz klare Veränderung. Und wie gesagt, ich glaube heute kaum, dass das ein Karriereende ist. Wenn sich heute ein Spieler, ein aktiver Spieler outen. Würde, wie sie sich genügend unterstützt von den Verbänden. Menschen gehen, die ein Problem damit haben werden die auch, wo auch der Aufschrei.
Und natürlich interessiert es auch, was Fußballer im Privaten machen. Aber genau. Ich denke, dass halt auf jeden Fall für Fußballer heute wesentlich einfacher ist und ich würde mich freuen, wenn es auf jeden Fall möglich ist und in den nächsten Jahren oder vielleicht jetzt sogar mit dem Zwitter kommt auf jeden Fall möglich ist, dass sich ein Spieler outet und zur Unterstützung. Ja, also da denke ich mir schon, dass da noch mehr geht, dass da auch Vereine und Verbände sich damit noch mehr auseinandersetzen, muss man aber sagen, der Fußball kann natürlich auch nicht alles leisten, aber die soziale Verantwortung und da auch die Vorbildfunktion sollte der Fußball auf jeden Fall einnehmen. Was ja gut ist, dass der Profifußball sie sehr einsetzt gegen Rassismus, also dieses Thema auch sehr aktiv angeht. Passiert das bei Homophobie der ähnlichen Dimension? Also noch nicht mit der Konsequenz und mit der Notwendigkeit.
Wie wie bei den Themen Rassismus, nur Antisemitismus muss man aber auch sagen, dass genau diese Themen gesellschaftlich ja jetzt in unserer Gesellschaft ja auch noch mal idealer sind und höher kochen, und man merkt das auch gerade im Fußball. Und. Das ist jetzt auch eine Arbeit, die jetzt über 20 Jahre schon stattfindet. Wie gesagt, Wir sind jetzt beim Thema Homophobie. Würde ich jetzt mal sagen, sind wir jetzt ungefähr seit 10 Jahren dran und die Entwicklung, die es in dem Zeitraum jetzt gab, sind schon wichtige Schritte gewesen, aber eben eine Selbstverständlichkeit.
Die müssen ja jedes, müssen wir ständig glaube ich, herstellen, und das sehen wir auch bei den Themen Rassismus, Antisemitismus, dass es immer Themen unserer Gesellschaft sind und dass vor allen Dingen wichtig ist, dass wir dazu eine Haltung haben und auch rote Linien, klar. Mir ist klar, dass sie keine konkreten Namen nennen werden. Aber kennen sie konkrete Fälle von Homophobie? Und Diskriminierung im deutschen Profifußball. Jetzt direkte Spieler kenn ich jetzt keine, also haben Sie jetzt noch keine an den LSVD gewendet oder an die Projekte die ich jetzt begleite. Ich seh natürlich aus meiner aktiven Arbeit, dann lässt man den Stromverband in Berlin, Brandenburg, wo wir mit dem Berliner Fußballverband arbeiten haben, schon einen sehr guten Einblick auf die Amateurebene und sehe da auch eine ganz große Veränderung, dass da gab es vor 10 Jahren 5 bis 10 Vereine, mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Wir haben vor 2 Jahren den ersten Aktionsmonat hier in Berlin gemacht.
Homostabilen Transphobie und daran haben sich knapp 40 Vereine am Ende beteiligt. Auch da hatten wir jetzt das Thema Transrock schon aufgegriffen. Das heißt, auch da sind die Vereine dran und fragen nach, wie sieht das Spielrecht für Trans aus? Also wenn man das jetzt in der Gesamtbetrachtung sieht, da in den letzten 10 Jahren, dann wären das zum Beispiel Schritte gewesen, die hätte ich vor 3 Jahren nicht voraussehend voraussehen können, dass wir uns jetzt sogar schon. Um das Spielrecht von trans und Inter.
Wenn Spielführer im Profifußball Kapitänsbinden mit in Regenbogenfarben Farben tragen, hilft ihnen. So hilft Ihnen eine solche Aktion. Wir brauchen immer beides oder wir brauchen auf jeden Fall den Zugang von allen. Das heißt, denn solche großen Profivereine und dann auch Persönlichkeiten und auch Spieler sich dazu ganz selbstverständlich positionieren und bei einem Spiel so eine Regenbogenarmbinde tragen, dann tragen sie mit natürlich ein Statement auch nach außen und die brauchen wir brauchen diese Leuchttürme, wir brauchen diese Aufmerksamkeit, weil eben das lange rassentabuthema wir können heute vielleicht nicht mehr zum Tabuthema reden, da wir ja darüber reden, Gott sei Dank, aber.
Immer noch insofern als Tabuthema zu verstehen, dass man ungerne darüber redet, dass man denkt, man wird da vielleicht selber vielleicht darüber beschädigt oder unter verdächtigt, spielt zu sein. So will ich es ausdrücken. Da ist ja ganz viel Unsicherheit im Wissen, vor allen Dingen und dieser selbstverständliche Umgang wäre es vor allen Dingen wichtig. Und dann hilft es natürlich schon, dass ein kapitäner regenbogenarm Dinge trägt und dieser Spieler, das ist der Unterschied, kann diese jederzeit abnehmen. Ein schwuler Fußballer kann seine Sexualität nicht einfach ablehnen.
Was unterscheidet den Mikrokosmos Profifußball womöglich von der Situation in der Gesellschaft? Na ja, wie wie alle Gemeinschaften, ne, dass wir alle unsere Vorstellungen von dem Fußball haben, der Fußball stark vorgeprägt. Vielleicht wirklich noch mal stärker männlich dominiert als vielleicht andere Bereiche. Andererseits hat der Fußball natürlich auch was sehr integratives gerade und eine Strahlkraft. Gerade der große Fußball, aber der ist natürlich auch sehr stark in der Öffentlichkeit, wo auch sehr stark darauf geachtet wird. Welche Spieler sich medial präsentieren, vor allen Dingen wird ja immer erwartet, dass ein Spieler seine Leistung bringt, wenn er das mal nicht tut, ist er gleich stark in der Kritik und vielleicht trägt das auch noch mal zu. Zu der Besonderheit, da seid ihr vielleicht wirklich noch mal schwieriger im.
Im Fußball Fußballprofi, der kann nicht privat in den Urlaub fliegen. Das ist halt und auch über die Spielerfrauen wird er berichtet und da werden auch ständig dieselben Bilder geprägt. Ich glaube, das unterscheidet den Profit für den Fußball vielleicht auch noch mal. Im Speziellen von Amateursport. Wären sie erst zufrieden, wenn man über den Spielermann genauso berichtet wie über eine Spielerfrau heutzutage? Ach so. Ja nee, also weil ich eh kein Fan davon bin, von Spielerfrauen und der Darstellung etc. Und würde mir da auch mehr wünschen, dass die Frauen über die Frauen anders berichtet wird und nicht nur als ein Anhängsel von den Fußballspielern.
Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn die Spieler Männer genauso im Stadion. Gehen dann du schlafen und genauso? Ja, man beide zusammen einfach ein erfülltes Leben führen können. Herr Rudolph, vielen Dank für das Gespräch. Vielen. Dank Christian Rudolph im Gespräch mit Pit Gottschalk Was können wir denn als Medien noch anders oder vielleicht auch besser machen, dass wir dann auch von unserer Seite ein Umfeld schaffen, was einfach Coming out freundlicher ist. Ein klares Bekenntnis. Ich weiß es nicht, nicht, ich muss da bei dem Thema auch lernen, es hat es ja noch nie gegeben, dass ein aktueller Bundesligaspieler sagt. Ich bin schwul.
Thomas Hitzberger wissen wir das hat er nach seiner Krieger gemacht, dann, wenn er wusste auch, dass er auf dem Rasen nichts mehr zu hören bekommt. Es wird dann wie im richtigen Leben sein, manche Leute können gut damit umgehen, manche können Leute können nicht damit umgehen und jemand, der nicht weiß, was auf ihn zukommt, wird da immer sehr, sehr vorsichtig sein, und das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Wir Journalisten müssen auch dieser Situation erstmal erlebt haben, um darüber zu diskutieren.
Ich kann mich dran erinnern, als Thomas Hessesberger sein Coming out hatte, manche Medien haben sehr groß berichtet, das war damals ein Interview in der Zeit und viele haben nachgezogen in der Medienlandschaft, der Kicker hat das Thema glaube ich ganz klein, vielleicht sogar gar nicht gemacht, um diese Selbstverständlichkeit zu betonen, der Kicker ist dafür auch sehr kritisiert worden, weil es so etwas Außergewöhnliches war. Dass man schon eine Einordnung dort bringen sollte. Und so wird das dann hoffentlich dann dann auch bei diesem Thema so sein, wenn es ein solches Coming out mal eines aktuellen Spielers geben sollte.
Ein Beispiel aus den USA sollte auf jeden Fall in diese Richtung Mut machen. Der MLS Spieler Colin Martin von Minnesota United, der hat sich vor einigen Monaten selbst geoutet, hatte sein Coming Out und berichtet seitdem von durchweg positiven Erfahrungen, er habe darauf keinerlei negative Resultate Resonanz erhalten und das haben wir ja auch herausgestellt, finden wir, sollte auch keine positive Ausnahme sein. Sein, sondern eigentlich der Normalfall. Und jetzt sprechen wir hier gleich bei Fever Pitch auf mein Sport podcast.de noch über ein sportliches Thema, Wir sprechen über die Trainer in der ersten Bundesliga, da sind ja einige ja durchaus in die Kritik geraten, auch wir haben ja in den letzten Wochen ein bisschen dazu beigetragen, hier in der Sendung kurze Pause, dann geht es um Favre, Kovac und Co. Und um die besten Fans der Liga, wer sind die denn? Das klären wir gleich hier bei Fever Pitch. Mein sportpodcast.de ist.
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Also wenn ich das richtig überblicke, dann seit 2 Jahrzehnten waren die Trainerstühle nicht so sicher wie jetzt oder waren sie so sicher wie jetzt? Ich ich grundsätzlich glaube, dass nur ein einziger Trainer fest im Sattel sitzt in der Fußball Bundesliga. Dass Christian Streich beim SC Freiburg, er hat auch den Abstieg ja sehr gut überstanden und durfte bleiben und spielt jetzt da oben mit drin in der in der Bundesliga alle anderen. Arbeitsplatz bis zum nächsten Spiel und manchmal nicht viel länger. Aber es ist natürlich spannend zu sehen, was mit Achim Beierlotzer beim ersten FC Köln passiert. Da läuft es überhaupt nicht.
Armin Veh, sein größter Förderer, hat ja nun jetzt offiziell auch mitgeteilt, dass er beim ersten FC Köln aufhören wird. Eine Doppellösung hat auch mal schon mal gegeben. Beim RFC Köln ist noch nicht so lange her, mit Schmadtke und Stöger, dass man direkt die gesamte sportliche Führung ausgetauscht hat, da kann man jetzt noch nicht sagen, ob das auch beim 1. Fc Köln so passieren wird, aber bei Bayerlöser wird es langsam sehr eng, das aus im Pokal in Saarbrücken ist schon peinlich genug und so langsam muss man auch mal beginnen regelmäßig zu punkten in der Bundesliga, damit der Abstieg nicht wieder folgt.
Man hat sich jetzt gerade erholt, ist wieder aufgestiegen, alles soll wieder besser werden, hat ein super Sturm. Vorne drin und man versteht nicht ganz, warum die Mannschaft nicht durchstartet. Also das ist mit sicherem Brand und natürlich Niko Kovac, seitdem er da ist, wackelt sein Chef, sein Stuhl schon im Bett, auch er kann sich nicht sicher sein, dass er diese Saison überstehen wird, so traurig es auch ist. Mittlerweile gerät sein Stuhl aber immer weiter in Schieflage, aber auch, weil er sich mit Äußerungen ja die Fans betreffend, aber auch seine Spieler betreffend selber aktuell so n bisschen das abseits manövriert, hab ich das Gefühl, denn ich mein wenn er gefragt wird nach Analysen. Seiner der Ergebnisse seiner Mannschaft. Und er hackt vor allen Dingen auf den Spielern rum. Selbstkritik höre ich da nicht durch. Also das ist immer ein gefährliches Zeichen, wenn ein Trainer seine Spieler in die Mitverantwortung nimmt. Große Trainer hat immer ausgezeichnet, dass sie entweder.
Aufgabe hinter ihrer Mannschaft stehen oder punktuell sich natürlich den ein oder anderen geschnappt haben, um eine sogenannte Musterleiche zu produzieren. Das also der Rest der Mannschaft sagt doch, Gott sei Dank hat es mich nicht erwischt oder es hat den Richtigen erwischt, dass er so pauschal seine Mannschaft kritisiert und zwar die Einstellung der Spieler ist kein gutes Zeichen, weil das führt in aller Regel dazu, dass sich alle Spieler gegen den Trainer solidarisieren, da muss man schon Ross und Reiter nennen, am besten intern und dann extern. Wenn das quasi intern schon alles ausgestanden ist und er jetzt extern geht um da etwas zu bewirken, dann muss man wirklich in Sorge sein, wie lange Niko Kovac da wirklich noch Trainer ist beim FC Bayern.
Jetzt kann man ja viel. Mit Mentalität erklären, das wurde ja in den letzten Wochen in der Bundesliga auch gemacht. Aber solche Abspielfehler, solche Abstimmungsprobleme, die die Bayern aktuell haben und ja auch im Pokal gegen Bochum gezeigt haben, das hat doch nicht nur mit Mentalität zu tun, da muss doch auch am gesamten Spielaufbau und an der ganzen Taktik, was ja auch bei Kovac kritisiert. Wird irgendwas nicht stimmen, also. Man kann davon ausgehen, dass jemand, der beim FC Bayern Fußball spielt, auch Fußball spielen kann.
Also die sind schon alle in der Lage, über 3 oder 30 Meter einem Ball genau in den Fuß zu spielen. Wenn das nicht gelingt, dann kann das natürlich immer mehrere Ursachen haben, eine ist Nervosität, aber ich wüsste jetzt nicht, wo die Nervosität bei einem Spieler des FC Bayern herkommen soll, also so ein Stadion wie beim VF B Bochum hat man schon viel krasser erlebt, Einstellung heißt, dass man vielleicht die gesamte Aufgabe. Zu leicht nimmt und deswegen nachlässig wird, das ist definitiv eine eine mögliche Ursache. Oder man spielt auch gegen den Trainer und macht das absichtlich.
Ich glaube, wenn eine Mannschaft so in der Öffentlichkeit steht wie der FC Bayern, dann kann sich das kein Spieler erlauben, ich glaube, das ist eine Form von Nachlässigkeit, von einem, naja, die stehen unten drin in der zweiten Liga, das nehmen wir mal eben so mit, dieses dieses Spiel am Dienstagabend, das funktioniert halt halt nicht, und das haben die beiden 80 Minuten. Demonstriert, wie schwer sie sich tun und dann in 10 Minuten mal eben das Spiel gekippt. Ja, und da fehlt es einfach an Führung dieser Spieler, dass sie eine solche Aufgabe ernst nehmen.
Wenn also Kovac auf die Einstellung der Spieler zeigt, dann gilt für ihn das gleiche wie für Lucien Favre bei Borussia Dortmund, dann zeigt der Daumen immer in die eigene Richtung, das heißt, für die Einstellung ist auch ein Trainer verantwortlich und wenn er dieses Klima nicht schafft, dass die Spieler mit der richtigen Einstellung in ein Pokalspiel gehen, der zweiten Runde im DFB Pokal, dann hat auch er etwas falsch gemacht und seine Äußerungen tragen nicht dazu bei, dass alle etwas beruhigter sind, sondern sie verschärfen dieses Klima noch, das kann man als Trainer machen, dass man jetzt versucht die Spieler an der Ehre zu packen, ich finde das macht man aber sehr konkret an konkreten Beispielen und.
So pauschal, wie er das jetzt getan hat, glaubst du? Er fliegt in Bälde, wenn sich an bestimmten Aspekten des Bayernspiels nichts ändert. Die Ergebnisse stimmen ja auf dem Papier aktuell noch in der Champions League, da läuft es in der Bundesliga, da ist man aktuell Zweiter, ein Punkt hinter Gladbach in der Tabelle und im Pokal ist man ja auch weiter. Unterm Strich zählen Ergebnisse aber auch in diesem Fall also die Bayern. Führung hat sich noch nie davon beeindrucken lassen, dass jemand das Double gewonnen hat oder dass die Mannschaft gerade auf Platz 2 in der Bundesliga steht. Sondern sie schon immer darauf wohin geht die Entwicklung und sind sie davon überzeugt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht, die Spielweise, und das hat Rummenigge ziemlich deutlich gesagt, gefällt der Bayern Führung überhaupt nicht, sie sehen momentan auch wenig Anlass, auf etwas optimistischer in die Zukunft zu blicken und das ist jetzt schon auf Bewährung, was er dann macht, das ist die typische Herbstkrise des FC Bayern, das war schon letztes Jahr bei Kovac oder ein Jahr zuvor.
Bei Carlo Ancelotti, so dass im Herbst irgendetwas passiert. Und dann, wenn es drauf ankommt, im Frühjahr, läuft alles wesentlich besser, aber jetzt muss Kovic das überstehen und es gibt einen großen Unterschied zum Vorjahr, da war er ziemlich souverän. Erscheint etwas die Souveränität verloren zu haben, wenn er jetzt Mitschuldige sucht? Wie gesagt, das hab ich eben schon geäußert, dann ist das kein gutes Zeichen. Wie sind die Zeichen denn in Dortmund aktuell zu interpretieren? Wir haben ja in den letzten 2 Wochen immer mal wieder über Lucien Favre auch hier in der Sendung gesprochen, es hat Dortmund am Wochenende in der Liga ja gegen Gladbach gewonnen, auch im Pokal sich jetzt durchgesetzt, wie muss man es werten, also sie haben vor 14 Tagen gegen Gladbach gewonnen, am Wochenende 00 gegen Schalke gespielt, jetzt im Pokal gegen Gladbach sich mit 21 durchgesetzt, ist das eine Wende, die da zu erkennen sind, die auch dann Lucien Favel wieder etwas sicherer auf seinem Stuhl sitzen?
Die Situation hat sich nicht geändert. Das ist ein Zeitspiel. Man will schauen, ob die Mannschaft sich jetzt fängt und konsolidiert, und da zählt schon der Zeitplan, den ich mal so genannt habe, dass man Weihnachten schaut, ist man noch in Schlagdistanz zu den Champions League Plätzen und zeigt die Formkurve so nach oben, dass man glaubt, auch im Frühjahr diesen Champions League Platz zu sichern. Ich glaube man darf auch jetzt nicht überbewerten, dass jetzt die Ergebnisse. Mit den vielen Unentschieden schlecht waren.
Natürlich waren die schlecht, es geht mehr um diese Spielweise, weil auf dem Papier ist man ja noch nah dran an der an der Meisterschaft, die man anstrebt, wenn man 9 Punkte Vorsprung verliert, kann man auch mal ein paar Punkte Rückstand umgekehrt wieder aufholen, also man darf halt den Abstand zu den Champions League Plätzen nicht zu groß werden lassen, sonst wird man sehr sehr nervös in Dortmund, weil das Geld aus der Champions League braucht man grundsätzlich um diesen ganzen Laden finanzieren zu können. Jetzt steht eine.
Interessante Woche an für Borussia Dortmund. Erst Wolfsburg zu Hause, dann Inter zu Hause in der Champions League und dann geht's zu Bayern München. Ja, da. Weiß man, wo die Mannschaft steht? Da weiß man auch, ob der Trainer die passenden Antworten auf die Herausforderungen findet. Meine Kritik, meine Bedenken habe ich oft genug hier, auch an dieser Stelle und im Newsletter geäußert, jetzt zählt es halt so ein 21 gegen Borussia Mönchengladbach im DFB Pokal ist eine Bestätigung, dass er die Mannschaft erreicht, auch der zuletzt sehr stark kritisiert. Julian Brandt hat mit 2 Toren bewiesen, dass er vielleicht mehr Verstärkung als Ergänzung für die Mannschaft ist. Aber das sind alles nur Schlaglichter. Jetzt geht es darum, mal Konstanz reinzubringen, mal so 56 Spiele immer in Dreier Reinzufahren und zu zeigen, dass man auch wirklich mithalten kann und gegen Intermaler geht es ja schon darum, ob man in der Champions League überwintert oder nicht, also entscheidende.
Spiele jetzt dann auch für Borussia Dortmund. Wenn wir ganz kurz auf Marco Rose eingehen von Borussia Mönchengladbach. Der sitzt sehr fest im Sattel, auch wenn er jetzt aus dem Pokal ausgeschieden ist. Die Bundesliga Leistung seiner Mannschaft, die zeigt schon, dass Gladbach auf dem richtigen Weg ist. Ich fand das einen hochinteressanten Satz, den europäischen Mönchengladbach gelesen habe. Dort stand zu lesen, wir haben vielleicht nicht die besten Spieler, aber wir haben vielleicht eine der besten Mannschaften, da zeigt sich, dass Margarose aus dieser Sammlung von guten, aber eben nicht allesamt sehr guten Spielern eine Mannschaft geformt, die zurückschlagen kann. Ja, jetzt hat man 12 in Dortmund verloren, aber das kann halt auch passen.
Aber vielleicht ist das genau das, was Borussia Dortmund noch fehlt. Eine Mannschaft auf dem Platz zu zu bringen, eine, die zusammenhält und gemeinsam zurückschlägt. So, das haben Sie gestern mal den Namen am Mittwoch mal den Anfang gemacht und haben. Ein 01 in ein 21 umgedreht? Ja, davon mehr in der Vergangenheit war es zu oft, dass man in Führung ging und dass die Führung leichtfertig verspielt hat, dass man mit einem Unentschieden, also mit dem Verlust von 2 Punkten aus dem Spiel gegangen ist. Und das sorgt für Unruhe.
Vielleicht ist es jetzt genau umgekehrt, dass man mit so einem Doppelerfolg gegen Borussia Mönchengladbach ein bisschen mehr Ruhe reinbringt. Also mal gucken, was am. Wochenende jetzt passiert. Lass uns einfach mal über die Frage dieser Woche dann die auch noch aufgeworfen wurde, auch noch mal diskutieren, die hat Niko Kovac im Interview nach dem DFB Pokal. Sieg gegen Bochum aufgeworfen, da wurde er auf das nächste Spiel seiner Mannschaft in Frankfurt an diesem Wochenende angesprochen, und da hat er die Fans der Eintracht rausgestellt, hat sie gelobt und gesagt, ja klar, das sind die besten Fans der Liga.
Die werden ordentlich Wirbel machen. Das kommt natürlich jetzt bei seinen eigenen Fans nicht so besonders gut an, aber wenn man es mal vergleicht, die Stimmung in der Allianz Arena und die in der Arena in Frankfurt, die ist in Frankfurt schon besser, oder? Frankfurt hat nicht die besten Fans der Liga, auf gar keinen Fall, aber sie haben sie haben Laute. Fans und stimmungsvolle Fans so also sie haben aber. Auch Fans, die dafür sorgen, dass man 2 mal auswärts in der Europa League nicht das Publikum stellen darf, sondern. Dass also niemand mitreisen und die Mannschaft unterstützen darf, das ist eine Bestrafung dafür, weil man sich nicht benehmen konnte bei den internationalen Spielen. Eintracht Frankfurt hat die Mannschaft oder die hervorragende Leistung, bringt aber Fans, die sich gerühmt haben, zweimal in Folge die.
Strafen für Pyrotechnik und andere Vergehen im Stadion kassiert zu haben. Da musste mal ein gesamter Block dann auch leer bleiben bei einem Heimspiel. Ja, also die machen natürlich tolle Stimmung, das entsteht völlig außer Frage, auch ich hab genossen diese Choreographien die es bei Europa League spielen gegeben hat, aber diese Fans haben auch eine Schattenseite und ich weiß es wird mir wieder einen Shitstorm einbringen, aber wer seine Mannschaft unterstützt, also ein echter Fan ist, der sorgt nicht dafür, dass der Verein hohe Strafen zahlen muss, weil das ist vereinsschädigendes verhalten diese.
Sogenannten Fans gibt es unter den wahren Fenstern auch bei einem Grad Frankfurt, was er nur meinen kann ist, dass dort richtig Stimmung ist. Die Stimmung ist in der Commerzbank Arena in Frankfurt mit sichert besser als in der armen Allianz Arena, aber was sind schon beste Fans, Fans die. Auch regelmäßig hohes Eintrittsgeld bezahlen, um sich Fußball anzuschauen und damit auch den Verein mitfinanzieren, sind genauso Fans wie die Leute, die. Wirklich großartige Mitglieder bei den Fischerchören wären.
Kann man denn so ein. Ranking aufstellen, dass man sagt, also alle Punkte zusammengenommen, positive wie Negative, unterm Strich die besten Fans kommen aus, hast du da irgendwie? Da kann man kein Ranking aufsetzen, ne. Also man müsste jetzt mal definieren, was überhaupt beste Fans sind. Ja also ich finde zum Beispiel super Fans, die sehr kritisch mit ihrem Verein umgehen und auch mal auf Missstände im Verein oder in der Bundesliga hinweisen, das finde ich zum Beispiel auch ein ganz ganz wichtiges Kriterium.
Vielleicht sind aber Fans, die in einem kleinen Stadion gar nicht in der Masse groß sind, aber doch für Unterstützung sorgen, auch wenn das Stadion nicht das größte ist. Ich denke jetzt mal an Union Berlin sind das sind das beste Fans, ja Fans, die weiter anreisen, in Kauf nehmen um auswärts dabei zu sein, die Mannschaft unterstützen, sind das vielleicht die besten Fans, auch wenn es nur ganz wenige sind, weil man halt nicht so nicht so viele mitbringen kann. Ja also ich finde das Wort beste Fans gibt es vielleicht gar nicht und führt das überhaupt unzureichend wieder, ich glaube was was Niko Kovac meinte waren tatsächlich die lautstärksten Fans und das kann man in der Tat Eintracht Frankfurt dann zugestehen. Das sind Sie.
Aber laut ist eben nicht immer auch am Ende gut, aber das ist eine andere Geschichte. Ja, ich muss jetzt mal erzählen. Ich habe das Spiel gesehen, Liverpool gegen Tottenham, ja, und man hat kennt ja dieses Ultra Phänomen nicht in der Premier League, wie es in Deutschland gibt und da gibt es auch keine Bengalos, aber da war eine fantastische Stimmung, weil der Sport so großartig war. Bei jeder Szene ging das Publikum mit, hat gerade. Hat gejubelt. Hat Aufgestöhnt ja, das war total stimmungsvoll, weil ich nicht dieses immer gleiche Lied gut gehört habe von Capos, die noch nicht mal was vom Spiel sehen, weil sie mit dem Rücken zum Spielfeld stehen. Ja, so sind das jetzt bessere Fans, nur weil die singen oder super Fans die was vom Fußball verstehen und mitgehen was dort auf dem Rasen passiert.
Das ist aber eine Diskussion, die kann man in der Öffentlichkeit nicht gewinnen, ich definiere vielleicht superfans anders als. Die Gruppierungen aus der Ultrabewegung, das sind die haben mir genauso ihre Berechtigung und machen großartige Sachen, diese Choreografien. Ich habe mal eine wunderbare Choreographie auf Schalke gesehen zu den 20 Jahren Europacup, Gewinn, fantastisch, aber was sind beste Fans die die gut basteln können und Fans die gut singen können, da würde ich jetzt meine Zweifel anbringen wollen, also ein sehr.
Sehr schwieriges Thema, wo wir jetzt auch nicht wahrscheinlich auf einen Nenner kommen bzw nicht so am. Ende daraus kommt, dass alle, die dann zu Hause zuhören, auch tatsächlich und den Argumenten vielleicht überzeugt sind, weil da wirklich jeder seine eigene Meinung hat. Ich würd sagen, wir lassen es mal an diesem Punkt stehen und werden uns in der nächsten Woche dann natürlich wieder mit aktuellen Themen aus der Fußballwelt beschäftigen, hier bei FIFA Pitch den Podcast auf mein sportpodcast.de und ihr haltet euch natürlich unter der Woche auf dem Laufenden mit dem Fever Pitch Newsletter, da bin ich mir ganz sicher.
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Mal. Nur beim Profifußball ist das offenbar anders. Na ja, schon allein deswegen. Und warum machen wir die Sendung heute? Weil es einen Twitter Account gibt, wo jemand ankündigt, sich outen zu wollen. Es handelt sich nach eigenem Bekunden. Um einen Zweitligaspieler. Er wolle erst die öffentliche Reaktion abwarten und wissen, wir haben nicht, ob das ein Fake Account ist, aber eine Reaktion kann man schon erkennen, wie brisant das Thema ist. Und das ist brisant ist. Zeigt, dass der Fußball in irgendeiner Form da noch Nachholbedarf hat.
Er hat gesagt, ich teste hier, ob ich den Druck aushalten kann. Ist Twitter da der richtige Ort, um solchen Druck ja zu erproben? Sozusagen? Glaube schon. Ja, ich muss. Druck wird da ständig doch ausgeübt, auch ich hab doch diese Woche wieder einen einen Windzug, da mir shitstörmchen da ertragen müssen, weil ich mal nicht gut fand, dass man. Bengalos zündet im Stadion gut, ich hab deswegen ein Gespür dafür, wie groß der Druck ist. Aber wie dieser vielleicht Spieler. Da so das äußert, ist das natürlich.
Also mal noch mal wirklich ne Lebensentscheidung sich zu outen. Das ist das, was ich auch bei der Recherche festgestellt hab, diese Vermeidungsstrategien, die ein Fußballspiel haben anwenden muss, damit seine sexuelle Orientierung nicht öffentlich wird, ist eine Drucksituation oder bewirkt eine Drucksituation, die man gar nicht genügend nachvollziehen kann. Also ich nehme das jetzt erstmal sehr, sehr ernst, aber ich möchte nochmals betonen, irgendwie sollten wir in eine Situation kommen. Wo die sexuellen Orientierung keine Rolle mehr spielt. Es bedarf dessen, dass man auch seine Einstellung ändert und vielleicht auch Vorurteile abbaut, die wahrscheinlich im Fußball immer noch vorhanden sind. Du hast ein Gespräch für diese Sendung für Fever Pitch, den Podcast hier auf meinen sportpodcast.de geführt mit einem, der sich ja viel intensiver noch mit dem Thema Homophobie im Fußball auseinandersetzt. Christian Rudolph, der ist Vorstandsmitglied von musst du jetzt genau erklären.
Vom Lesben und Lesben und Schwulenverband. Deutschland genau in dieser Reihenfolge. Und er ist zuständig für Fußballfragen, und das war eine Bezeichnung, die ich dann sag mal, als er treffend fand, um mit ihm darüber zu reden, wie gesagt. Auch ich muss mich muss dann Perspektivwechsel dann vollziehen, weil ich bisher da wenig Berührungspunkte hab und dachte er ist auch wirklich unser richtiger Gesprächspartner dann. Zu diesen Thema, ich möchte nur so einen kleinen Aspekt mal nennen, damit sag mal die Sensibilität dafür geschaffen wird, was ich meine.
Meine Einstellung war immer, dass ich sage, warum soll man herausstellen, dass man schwul ist. Man sollte doch das als Selbstverständlichkeit hinnehmen und das nicht noch extra betonen müssen und ich bekam Recherchen von einem Fachmann zu hören, naja auch. Heterosexuellen betonen immer wieder ihre sexuelle Orientierung. Sag ich. Wie das? Also, das ist doch der Normalfall, oder? Nee, sagt er, diejenige mir, der da in diesen Fragen vielleicht wirklich sensibler ist, schau mal. Wenn jemand seine Frau mitbringt, an seine Spielerfrau und sie herzeigt, ist das ein Statement. Selbst wenn jemand davon spricht, was seine Frau zu Hause gesagt hat.
Zu einem Thema, ist das ein Statement, wir hören es nicht als solches, weil wir nicht sensibilisiert sind, aber stell dir mal vor, ein Fußballspieler würde sagen, ich habe darüber auch schon mit meinem Mann gesprochen, wie groß denn bei demselben Statement doch der Aufschrei oder die Verwunderung, wie auch immer wäre und daran sieht man. Wie unvorbereitet bisher die Öffentlichkeit mit dem Thema ist und ich habe daraus geschlossen, wie unvorbereitet ich als Medienschaffender auch bei diesem Thema bin.
Mein idealistischer Ansatz, es sollte egal sein, ist. Klar, aber die Wirklichkeit sieht dann doch anders aus und ich glaube, wir müssen alle da. Noch ja. Wie sagt man das? Aber ich weiß. Also man merkt ja schon, wie ich jetzt gerade so n bisschen stotter, wie man das richtig ausdrückt, so dass man auch keine Gefühle verletzt. Deswegen habe ich dann eher vorgezogen, mit einem Fachmann darüber zu reden. Jemand, der sich mit dem Thema täglich auseinandersetzt, weil ich glaube. Ich kann da auch viel falsch machen und deswegen verlasse ich mich da lieber auf das Statement eines Fachmanns. Auf Christian Rudolf, der im Interview mit dir auf jeden Fall die richtigen Worte gefunden hat. Und das hört ihr gleich hier im Fever Pitch. Auch meinsportpodcast.de ein Gespräch mit Christian Rudolph, Überakzeptanz von Homosexualität im Fußball und auch die Entwicklung in dieser Frage.
Und am Mikrofon haben wir hier am Christian Rudolf. Er ist im Bundesvorstand des Lesbenfundverbandes Süddeutschland und ein absoluter Experte für das Thema Homophobie im Fußball. Herr Rudolph, ein Twitter Account beschäftigt gerade die Fußballszene, ein Zweitligaspieler, angeblich muss man sagen, äußert, dass er sich vornimmt zu outen, aber erstmal die Reaktion abwarten will, wie stehen sie zu der Aufmerksamkeit, die ein solcher Twitter Account anzieht? Erstmal waren wir denke sind erstmal alle überrascht, natürlich über die Kommunikationstorm, über Twitter und so vorab.
Gleichzeitig sehen wir natürlich auch, welche mediale Aufmerksamkeit dieser Account jetzt natürlich hat und findet die Diskussion auf jeden Fall sehr wertvoll und auch interessant und wir schauen uns das gerade jetzt an, versuchen das relativ unaufgeregt anzuschauen, vor allen Dingen und wir warten ab, was am Ende dabei rumkommt. Und finden es aber auf jeden Fall erstmal spannend. Schwierig will ich allerdings schon finden, wenn es ein Fakeaccount ist und damit wieder eine Aufregung erzeugt wird.
Gibt es seit dem hitzesberger Bekenntnis 2014 eine höhere Akzeptanz für Homosexualität beim Fußball? Also ich mache das jetzt seit ungefähr seit 10 Jahren und in den 10 Jahren hat sich ganz viel bewegt, natürlich und gerade so in den letzten 5 Jahren, was sicherlich auch mit dem Coming Out von Smart City zu tun hat, was schon zur Sensibilität, also zur Aufklärung und Sichtbarkeit beigetragen hat. Und wir sind dann natürlich noch nicht am Ende und sehen natürlich, dass im Fußball auch noch weiterhin ein großer Klärungsbedarf ist. Aber so grundsätzlich habe ich schon das Gefühl. Ein Coming out, zumindest keine Karriere out mehr bedeutet. Aber nach unserem Kenntnisstand hat das noch kein aktiver Fußballprofi in der Bundesliga getan. Genau darauf warten wir natürlich alle. Das ist natürlich auch ein Problem. Dass jetzt alle gerade noch schauen, wo kommt jetzt der erste Fußballer?
Der Fokus liegt schon sehr stark auf die auf dem Thema Coming Out. Dabei geht es ja vor allen Dingen um eine Selbstverständlichkeit und eine Sichtbarkeit, dass jeder ja sein Privatleben auch leben kann. Und da gehört der Beruf im Prinzip auch schon dazu. Und für einen Kicker, das ist dann natürlich auch durchaus schon wichtig, was ich noch so ein bisschen vermisse, ist vor allen Dingen, um auch den Druck von diesen Aktiven, vor allen Dingen wegzulegen, ist einmal, dass wir nicht mehr nur über das Thema Coming Out sprechen wollen und vor allem darüber sprechen, wie können wir die Situation auch verändern, wie können wir das auch Ertragbarer machen, wie können wir die Menschen.
Dazu befähigen und auch unterstützen. Weil wir das Thema Thema Thomas Hitzlsperger hatten. Würde ich mir da auch wünschen, dass wir da vielleicht mehr, ja. Ehemalige Spieler vielleicht haben die da vielleicht auch mehr in die Bresche springen und ja, vielleicht auch da Druck loswerden und ihre Geschichten erzählen, denn genau das brauchen wir. Wir brauchen auch die Vorbilder und genauso sehe ich das in anderen Bereichen noch Fußballs. Dass wir halt eben nicht nur über die aktiven Spieler sprechen, sondern auch in anderen Bereichen trifft es genauso zu Trainerposten. Im Präsidium, Vorständen, in der Geschäftsstelle, auch da ist es halt keine Selbstverständlichkeit, und da gibt es vielleicht sogar schon offene Coming Outs oder so. Aber auch darüber wird er nicht berichtet. Was genau erschwert Schwulenfußballern das öffentliche Bekenntnis zu ihrer sexuellen Orientierung? Stimmt dieses Klischee von dieser testosterongesteuerten Szene?
Ja, auch da spielen natürlich wieder mehrere Sachen rein. Das eine ist durchaus schon auch eine sehr männerdominierter Sport, das trifft aber allerdings auf andere Sportarten genauso zu, dass wir gerade in der Basis. Doch eine sehr breite Basis haben die auch sehr divers ist. Wenn ich dann den Amateursport denke, was wieder so die Fußballvereine aussehen, gerade wie die Teams aussehen, dann sind die ja schon sehr divers und wo auch durchaus möglich ist, dass man auf dem Spiel lesbisch sein kann.
Aber dann eben, wenn man dann schauen schon die nächste Ebene, wer wird dann Trainer, wer wird dann Abteilungsleiter, wer leitet so einen Verein als in Vorständen sind das in der Regel auch immer dieselben Typen, ich denke, damit hat das auch sicherlich was zu tun und dann der Fußball ist natürlich auch nochmal im Fokus, gerade im Profibereich. Und die Gänge Klischee Bilder werden auch weiterhin bedient, also halt ob es medial werden Fußballer immer gleich dargestellt, in den Vereinen werden Fußballer gleich dargestellt und davon abzuweichen ist oft ja schon schwierig, also. Wenn man schon.
Typen halt im Fußball gesucht sind. Und dann muss man halt sagen, gesellschaftlich sind wir halt auch noch nicht so weit, was wir sagen können das wirklich jetzt ein Thema, das ist gar kein Thema mehr, ist also selbstverständlich ist, dann fühlt sich der Fußball auch schon schwer. Man kann immer wieder von der Zahl lesen, dass unter den deutschen Männern es 3 bis 10% schwul sind und dass man diese Zahl eigentlich so auf diese Fußballszene übertragen könnte. Dann hört man aber, dass eine solche Übertragung von Prozentzahlen Quatsch ist in der Fußballszene. Wie sehen Sie das?
Wissen wir jetzt alle nicht. Das ist die große Unbekannte, das ist durchaus anzunehmen, dass viele Jugendliche vielleicht sogar schon aufhören mit dem Fußball, weil sie merken. Das können Sie Fußball Homosexualität können Sie eventuell nicht miteinander verbinden, weil es eben diese Signale gibt. Oft sind es ja vor allen Dingen diese subtile Homophobie, also die unterschwellige Beleidigung, die Gespräche. Der Kabine, wo man ja schon ungefähr hört, dann wie ist jetzt der Umgang mit solchen Themen genauso?
Schrecken ja auch Reaktionen ab, wenn wenn man mit dem Thema konfrontiert wird und dann eher so eine Ablehnung ablehnende Haltung ist. Naja, muss das sein jetzt ja auch schon aussagekräftig sind und genau da geht es halt eine Sensibilität zu schaffen und dass wir alle auch. Erzähl dir halt diese Berührung und die Art der Berührung über den Fußball hinaus. Und wenn wir das schaffen, dass das einfach nur der Mensch gesehen wird und das Thema Sexualität ist auch n relativ schwieriges und auch das wird auch gleich wieder reingebracht, es geht ja gar nicht darum.
Dass über Sex gesprochen wird, sondern einfach die Menschen zusammenleben und das das Normalste der Welt sein sollte. Dass ein schwuler Fußballer auch seinen Freund zur Weihnachtsfeier mitbringen kann beispielsweise, ist ganz einfach gesagt. Sie begleiten das Thema seit 10 Jahren. Hat sich etwas verbessert. Absolut also vor 10 Jahren gab es noch die lesbischen, lesbischen Fanclubs, die in ihren Anfängen waren, die vor allen Dingen für eine Sichtbarkeit in den Stadien gesaugt haben. Die dann auch den Dialog zu ihren Vereinen und auch zu den Verbänden gesucht haben.
Und all das ist jetzt in den letzten Jahren passiert. Der DFB hat beispielsweise dieses Jahr die Regenbogenflagge gehisst bzw das. Doku in Regenbogenfarben gezeigt. Das heißt, da gibt es schon. Ja, ein Verständnis für und wenn ich dann auch weitergehe, auch da. Der DFB hat jetzt 2 Spiele gehabt, wo es eine. Original Toilette gab war. All das wird gar nicht wahrgenommen, weil immer wieder das Negative dann hervor getan wird und. Aber ich sehe da eine ganz klare Veränderung. Und wie gesagt, ich glaube heute kaum, dass das ein Karriereende ist. Wenn sich heute ein Spieler, ein aktiver Spieler outen. Würde, wie sie sich genügend unterstützt von den Verbänden. Menschen gehen, die ein Problem damit haben werden die auch, wo auch der Aufschrei.
Und natürlich interessiert es auch, was Fußballer im Privaten machen. Aber genau. Ich denke, dass halt auf jeden Fall für Fußballer heute wesentlich einfacher ist und ich würde mich freuen, wenn es auf jeden Fall möglich ist und in den nächsten Jahren oder vielleicht jetzt sogar mit dem Zwitter kommt auf jeden Fall möglich ist, dass sich ein Spieler outet und zur Unterstützung. Ja, also da denke ich mir schon, dass da noch mehr geht, dass da auch Vereine und Verbände sich damit noch mehr auseinandersetzen, muss man aber sagen, der Fußball kann natürlich auch nicht alles leisten, aber die soziale Verantwortung und da auch die Vorbildfunktion sollte der Fußball auf jeden Fall einnehmen. Was ja gut ist, dass der Profifußball sie sehr einsetzt gegen Rassismus, also dieses Thema auch sehr aktiv angeht. Passiert das bei Homophobie der ähnlichen Dimension? Also noch nicht mit der Konsequenz und mit der Notwendigkeit.
Wie wie bei den Themen Rassismus, nur Antisemitismus muss man aber auch sagen, dass genau diese Themen gesellschaftlich ja jetzt in unserer Gesellschaft ja auch noch mal idealer sind und höher kochen, und man merkt das auch gerade im Fußball. Und. Das ist jetzt auch eine Arbeit, die jetzt über 20 Jahre schon stattfindet. Wie gesagt, Wir sind jetzt beim Thema Homophobie. Würde ich jetzt mal sagen, sind wir jetzt ungefähr seit 10 Jahren dran und die Entwicklung, die es in dem Zeitraum jetzt gab, sind schon wichtige Schritte gewesen, aber eben eine Selbstverständlichkeit.
Die müssen ja jedes, müssen wir ständig glaube ich, herstellen, und das sehen wir auch bei den Themen Rassismus, Antisemitismus, dass es immer Themen unserer Gesellschaft sind und dass vor allen Dingen wichtig ist, dass wir dazu eine Haltung haben und auch rote Linien, klar. Mir ist klar, dass sie keine konkreten Namen nennen werden. Aber kennen sie konkrete Fälle von Homophobie? Und Diskriminierung im deutschen Profifußball. Jetzt direkte Spieler kenn ich jetzt keine, also haben Sie jetzt noch keine an den LSVD gewendet oder an die Projekte die ich jetzt begleite. Ich seh natürlich aus meiner aktiven Arbeit, dann lässt man den Stromverband in Berlin, Brandenburg, wo wir mit dem Berliner Fußballverband arbeiten haben, schon einen sehr guten Einblick auf die Amateurebene und sehe da auch eine ganz große Veränderung, dass da gab es vor 10 Jahren 5 bis 10 Vereine, mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Wir haben vor 2 Jahren den ersten Aktionsmonat hier in Berlin gemacht.
Homostabilen Transphobie und daran haben sich knapp 40 Vereine am Ende beteiligt. Auch da hatten wir jetzt das Thema Transrock schon aufgegriffen. Das heißt, auch da sind die Vereine dran und fragen nach, wie sieht das Spielrecht für Trans aus? Also wenn man das jetzt in der Gesamtbetrachtung sieht, da in den letzten 10 Jahren, dann wären das zum Beispiel Schritte gewesen, die hätte ich vor 3 Jahren nicht voraussehend voraussehen können, dass wir uns jetzt sogar schon. Um das Spielrecht von trans und Inter.
Wenn Spielführer im Profifußball Kapitänsbinden mit in Regenbogenfarben Farben tragen, hilft ihnen. So hilft Ihnen eine solche Aktion. Wir brauchen immer beides oder wir brauchen auf jeden Fall den Zugang von allen. Das heißt, denn solche großen Profivereine und dann auch Persönlichkeiten und auch Spieler sich dazu ganz selbstverständlich positionieren und bei einem Spiel so eine Regenbogenarmbinde tragen, dann tragen sie mit natürlich ein Statement auch nach außen und die brauchen wir brauchen diese Leuchttürme, wir brauchen diese Aufmerksamkeit, weil eben das lange rassentabuthema wir können heute vielleicht nicht mehr zum Tabuthema reden, da wir ja darüber reden, Gott sei Dank, aber.
Immer noch insofern als Tabuthema zu verstehen, dass man ungerne darüber redet, dass man denkt, man wird da vielleicht selber vielleicht darüber beschädigt oder unter verdächtigt, spielt zu sein. So will ich es ausdrücken. Da ist ja ganz viel Unsicherheit im Wissen, vor allen Dingen und dieser selbstverständliche Umgang wäre es vor allen Dingen wichtig. Und dann hilft es natürlich schon, dass ein kapitäner regenbogenarm Dinge trägt und dieser Spieler, das ist der Unterschied, kann diese jederzeit abnehmen. Ein schwuler Fußballer kann seine Sexualität nicht einfach ablehnen.
Was unterscheidet den Mikrokosmos Profifußball womöglich von der Situation in der Gesellschaft? Na ja, wie wie alle Gemeinschaften, ne, dass wir alle unsere Vorstellungen von dem Fußball haben, der Fußball stark vorgeprägt. Vielleicht wirklich noch mal stärker männlich dominiert als vielleicht andere Bereiche. Andererseits hat der Fußball natürlich auch was sehr integratives gerade und eine Strahlkraft. Gerade der große Fußball, aber der ist natürlich auch sehr stark in der Öffentlichkeit, wo auch sehr stark darauf geachtet wird. Welche Spieler sich medial präsentieren, vor allen Dingen wird ja immer erwartet, dass ein Spieler seine Leistung bringt, wenn er das mal nicht tut, ist er gleich stark in der Kritik und vielleicht trägt das auch noch mal zu. Zu der Besonderheit, da seid ihr vielleicht wirklich noch mal schwieriger im.
Im Fußball Fußballprofi, der kann nicht privat in den Urlaub fliegen. Das ist halt und auch über die Spielerfrauen wird er berichtet und da werden auch ständig dieselben Bilder geprägt. Ich glaube, das unterscheidet den Profit für den Fußball vielleicht auch noch mal. Im Speziellen von Amateursport. Wären sie erst zufrieden, wenn man über den Spielermann genauso berichtet wie über eine Spielerfrau heutzutage? Ach so. Ja nee, also weil ich eh kein Fan davon bin, von Spielerfrauen und der Darstellung etc. Und würde mir da auch mehr wünschen, dass die Frauen über die Frauen anders berichtet wird und nicht nur als ein Anhängsel von den Fußballspielern.
Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn die Spieler Männer genauso im Stadion. Gehen dann du schlafen und genauso? Ja, man beide zusammen einfach ein erfülltes Leben führen können. Herr Rudolph, vielen Dank für das Gespräch. Vielen. Dank Christian Rudolph im Gespräch mit Pit Gottschalk Was können wir denn als Medien noch anders oder vielleicht auch besser machen, dass wir dann auch von unserer Seite ein Umfeld schaffen, was einfach Coming out freundlicher ist. Ein klares Bekenntnis. Ich weiß es nicht, nicht, ich muss da bei dem Thema auch lernen, es hat es ja noch nie gegeben, dass ein aktueller Bundesligaspieler sagt. Ich bin schwul.
Thomas Hitzberger wissen wir das hat er nach seiner Krieger gemacht, dann, wenn er wusste auch, dass er auf dem Rasen nichts mehr zu hören bekommt. Es wird dann wie im richtigen Leben sein, manche Leute können gut damit umgehen, manche können Leute können nicht damit umgehen und jemand, der nicht weiß, was auf ihn zukommt, wird da immer sehr, sehr vorsichtig sein, und das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Wir Journalisten müssen auch dieser Situation erstmal erlebt haben, um darüber zu diskutieren.
Ich kann mich dran erinnern, als Thomas Hessesberger sein Coming out hatte, manche Medien haben sehr groß berichtet, das war damals ein Interview in der Zeit und viele haben nachgezogen in der Medienlandschaft, der Kicker hat das Thema glaube ich ganz klein, vielleicht sogar gar nicht gemacht, um diese Selbstverständlichkeit zu betonen, der Kicker ist dafür auch sehr kritisiert worden, weil es so etwas Außergewöhnliches war. Dass man schon eine Einordnung dort bringen sollte. Und so wird das dann hoffentlich dann dann auch bei diesem Thema so sein, wenn es ein solches Coming out mal eines aktuellen Spielers geben sollte.
Ein Beispiel aus den USA sollte auf jeden Fall in diese Richtung Mut machen. Der MLS Spieler Colin Martin von Minnesota United, der hat sich vor einigen Monaten selbst geoutet, hatte sein Coming Out und berichtet seitdem von durchweg positiven Erfahrungen, er habe darauf keinerlei negative Resultate Resonanz erhalten und das haben wir ja auch herausgestellt, finden wir, sollte auch keine positive Ausnahme sein. Sein, sondern eigentlich der Normalfall. Und jetzt sprechen wir hier gleich bei Fever Pitch auf mein Sport podcast.de noch über ein sportliches Thema, Wir sprechen über die Trainer in der ersten Bundesliga, da sind ja einige ja durchaus in die Kritik geraten, auch wir haben ja in den letzten Wochen ein bisschen dazu beigetragen, hier in der Sendung kurze Pause, dann geht es um Favre, Kovac und Co. Und um die besten Fans der Liga, wer sind die denn? Das klären wir gleich hier bei Fever Pitch. Mein sportpodcast.de ist.
Sport für die Ohren. Like uns auf Facebook. Willkommen bei. Mein sportpodcast.de Wir sind Podcast. Wir bieten euch die größte Auswahl an Sportpodcasts, die der deutschsprachige Raum so zu bieten hat. Über 20 Sportarten mehr als 45 Podcast Serien über 9000, veröffentlichte Podcasts und über 5000000 Podcast Downloads allein im Jahr 2018 wir sind Podcast. Wir sind. Mein sportpodcast.de. Fever Pitch auf mein sportpodcast.de Wir wenden uns der Aktualität zu und der Frage nach den Trainerköpfen in der Bundesliga. 9 Spieltage sind vorbei, bisher ist noch keiner gerollt, das ist noch relativ bemerkenswert, ich glaube, das hatten wir lange nicht mehr, dass nach 9 Spieltagen noch alle 18 Bundesligatrainer tatsächlich auch in Amt und würden sind, sind Bundesligatrainer jetzt quasi unkündbar, ist das jetzt ein Job auf Lebenszeit?
Also wenn ich das richtig überblicke, dann seit 2 Jahrzehnten waren die Trainerstühle nicht so sicher wie jetzt oder waren sie so sicher wie jetzt? Ich ich grundsätzlich glaube, dass nur ein einziger Trainer fest im Sattel sitzt in der Fußball Bundesliga. Dass Christian Streich beim SC Freiburg, er hat auch den Abstieg ja sehr gut überstanden und durfte bleiben und spielt jetzt da oben mit drin in der in der Bundesliga alle anderen. Arbeitsplatz bis zum nächsten Spiel und manchmal nicht viel länger. Aber es ist natürlich spannend zu sehen, was mit Achim Beierlotzer beim ersten FC Köln passiert. Da läuft es überhaupt nicht.
Armin Veh, sein größter Förderer, hat ja nun jetzt offiziell auch mitgeteilt, dass er beim ersten FC Köln aufhören wird. Eine Doppellösung hat auch mal schon mal gegeben. Beim RFC Köln ist noch nicht so lange her, mit Schmadtke und Stöger, dass man direkt die gesamte sportliche Führung ausgetauscht hat, da kann man jetzt noch nicht sagen, ob das auch beim 1. Fc Köln so passieren wird, aber bei Bayerlöser wird es langsam sehr eng, das aus im Pokal in Saarbrücken ist schon peinlich genug und so langsam muss man auch mal beginnen regelmäßig zu punkten in der Bundesliga, damit der Abstieg nicht wieder folgt.
Man hat sich jetzt gerade erholt, ist wieder aufgestiegen, alles soll wieder besser werden, hat ein super Sturm. Vorne drin und man versteht nicht ganz, warum die Mannschaft nicht durchstartet. Also das ist mit sicherem Brand und natürlich Niko Kovac, seitdem er da ist, wackelt sein Chef, sein Stuhl schon im Bett, auch er kann sich nicht sicher sein, dass er diese Saison überstehen wird, so traurig es auch ist. Mittlerweile gerät sein Stuhl aber immer weiter in Schieflage, aber auch, weil er sich mit Äußerungen ja die Fans betreffend, aber auch seine Spieler betreffend selber aktuell so n bisschen das abseits manövriert, hab ich das Gefühl, denn ich mein wenn er gefragt wird nach Analysen. Seiner der Ergebnisse seiner Mannschaft. Und er hackt vor allen Dingen auf den Spielern rum. Selbstkritik höre ich da nicht durch. Also das ist immer ein gefährliches Zeichen, wenn ein Trainer seine Spieler in die Mitverantwortung nimmt. Große Trainer hat immer ausgezeichnet, dass sie entweder.
Aufgabe hinter ihrer Mannschaft stehen oder punktuell sich natürlich den ein oder anderen geschnappt haben, um eine sogenannte Musterleiche zu produzieren. Das also der Rest der Mannschaft sagt doch, Gott sei Dank hat es mich nicht erwischt oder es hat den Richtigen erwischt, dass er so pauschal seine Mannschaft kritisiert und zwar die Einstellung der Spieler ist kein gutes Zeichen, weil das führt in aller Regel dazu, dass sich alle Spieler gegen den Trainer solidarisieren, da muss man schon Ross und Reiter nennen, am besten intern und dann extern. Wenn das quasi intern schon alles ausgestanden ist und er jetzt extern geht um da etwas zu bewirken, dann muss man wirklich in Sorge sein, wie lange Niko Kovac da wirklich noch Trainer ist beim FC Bayern.
Jetzt kann man ja viel. Mit Mentalität erklären, das wurde ja in den letzten Wochen in der Bundesliga auch gemacht. Aber solche Abspielfehler, solche Abstimmungsprobleme, die die Bayern aktuell haben und ja auch im Pokal gegen Bochum gezeigt haben, das hat doch nicht nur mit Mentalität zu tun, da muss doch auch am gesamten Spielaufbau und an der ganzen Taktik, was ja auch bei Kovac kritisiert. Wird irgendwas nicht stimmen, also. Man kann davon ausgehen, dass jemand, der beim FC Bayern Fußball spielt, auch Fußball spielen kann.
Also die sind schon alle in der Lage, über 3 oder 30 Meter einem Ball genau in den Fuß zu spielen. Wenn das nicht gelingt, dann kann das natürlich immer mehrere Ursachen haben, eine ist Nervosität, aber ich wüsste jetzt nicht, wo die Nervosität bei einem Spieler des FC Bayern herkommen soll, also so ein Stadion wie beim VF B Bochum hat man schon viel krasser erlebt, Einstellung heißt, dass man vielleicht die gesamte Aufgabe. Zu leicht nimmt und deswegen nachlässig wird, das ist definitiv eine eine mögliche Ursache. Oder man spielt auch gegen den Trainer und macht das absichtlich.
Ich glaube, wenn eine Mannschaft so in der Öffentlichkeit steht wie der FC Bayern, dann kann sich das kein Spieler erlauben, ich glaube, das ist eine Form von Nachlässigkeit, von einem, naja, die stehen unten drin in der zweiten Liga, das nehmen wir mal eben so mit, dieses dieses Spiel am Dienstagabend, das funktioniert halt halt nicht, und das haben die beiden 80 Minuten. Demonstriert, wie schwer sie sich tun und dann in 10 Minuten mal eben das Spiel gekippt. Ja, und da fehlt es einfach an Führung dieser Spieler, dass sie eine solche Aufgabe ernst nehmen.
Wenn also Kovac auf die Einstellung der Spieler zeigt, dann gilt für ihn das gleiche wie für Lucien Favre bei Borussia Dortmund, dann zeigt der Daumen immer in die eigene Richtung, das heißt, für die Einstellung ist auch ein Trainer verantwortlich und wenn er dieses Klima nicht schafft, dass die Spieler mit der richtigen Einstellung in ein Pokalspiel gehen, der zweiten Runde im DFB Pokal, dann hat auch er etwas falsch gemacht und seine Äußerungen tragen nicht dazu bei, dass alle etwas beruhigter sind, sondern sie verschärfen dieses Klima noch, das kann man als Trainer machen, dass man jetzt versucht die Spieler an der Ehre zu packen, ich finde das macht man aber sehr konkret an konkreten Beispielen und.
So pauschal, wie er das jetzt getan hat, glaubst du? Er fliegt in Bälde, wenn sich an bestimmten Aspekten des Bayernspiels nichts ändert. Die Ergebnisse stimmen ja auf dem Papier aktuell noch in der Champions League, da läuft es in der Bundesliga, da ist man aktuell Zweiter, ein Punkt hinter Gladbach in der Tabelle und im Pokal ist man ja auch weiter. Unterm Strich zählen Ergebnisse aber auch in diesem Fall also die Bayern. Führung hat sich noch nie davon beeindrucken lassen, dass jemand das Double gewonnen hat oder dass die Mannschaft gerade auf Platz 2 in der Bundesliga steht. Sondern sie schon immer darauf wohin geht die Entwicklung und sind sie davon überzeugt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht, die Spielweise, und das hat Rummenigge ziemlich deutlich gesagt, gefällt der Bayern Führung überhaupt nicht, sie sehen momentan auch wenig Anlass, auf etwas optimistischer in die Zukunft zu blicken und das ist jetzt schon auf Bewährung, was er dann macht, das ist die typische Herbstkrise des FC Bayern, das war schon letztes Jahr bei Kovac oder ein Jahr zuvor.
Bei Carlo Ancelotti, so dass im Herbst irgendetwas passiert. Und dann, wenn es drauf ankommt, im Frühjahr, läuft alles wesentlich besser, aber jetzt muss Kovic das überstehen und es gibt einen großen Unterschied zum Vorjahr, da war er ziemlich souverän. Erscheint etwas die Souveränität verloren zu haben, wenn er jetzt Mitschuldige sucht? Wie gesagt, das hab ich eben schon geäußert, dann ist das kein gutes Zeichen. Wie sind die Zeichen denn in Dortmund aktuell zu interpretieren? Wir haben ja in den letzten 2 Wochen immer mal wieder über Lucien Favre auch hier in der Sendung gesprochen, es hat Dortmund am Wochenende in der Liga ja gegen Gladbach gewonnen, auch im Pokal sich jetzt durchgesetzt, wie muss man es werten, also sie haben vor 14 Tagen gegen Gladbach gewonnen, am Wochenende 00 gegen Schalke gespielt, jetzt im Pokal gegen Gladbach sich mit 21 durchgesetzt, ist das eine Wende, die da zu erkennen sind, die auch dann Lucien Favel wieder etwas sicherer auf seinem Stuhl sitzen?
Die Situation hat sich nicht geändert. Das ist ein Zeitspiel. Man will schauen, ob die Mannschaft sich jetzt fängt und konsolidiert, und da zählt schon der Zeitplan, den ich mal so genannt habe, dass man Weihnachten schaut, ist man noch in Schlagdistanz zu den Champions League Plätzen und zeigt die Formkurve so nach oben, dass man glaubt, auch im Frühjahr diesen Champions League Platz zu sichern. Ich glaube man darf auch jetzt nicht überbewerten, dass jetzt die Ergebnisse. Mit den vielen Unentschieden schlecht waren.
Natürlich waren die schlecht, es geht mehr um diese Spielweise, weil auf dem Papier ist man ja noch nah dran an der an der Meisterschaft, die man anstrebt, wenn man 9 Punkte Vorsprung verliert, kann man auch mal ein paar Punkte Rückstand umgekehrt wieder aufholen, also man darf halt den Abstand zu den Champions League Plätzen nicht zu groß werden lassen, sonst wird man sehr sehr nervös in Dortmund, weil das Geld aus der Champions League braucht man grundsätzlich um diesen ganzen Laden finanzieren zu können. Jetzt steht eine.
Interessante Woche an für Borussia Dortmund. Erst Wolfsburg zu Hause, dann Inter zu Hause in der Champions League und dann geht's zu Bayern München. Ja, da. Weiß man, wo die Mannschaft steht? Da weiß man auch, ob der Trainer die passenden Antworten auf die Herausforderungen findet. Meine Kritik, meine Bedenken habe ich oft genug hier, auch an dieser Stelle und im Newsletter geäußert, jetzt zählt es halt so ein 21 gegen Borussia Mönchengladbach im DFB Pokal ist eine Bestätigung, dass er die Mannschaft erreicht, auch der zuletzt sehr stark kritisiert. Julian Brandt hat mit 2 Toren bewiesen, dass er vielleicht mehr Verstärkung als Ergänzung für die Mannschaft ist. Aber das sind alles nur Schlaglichter. Jetzt geht es darum, mal Konstanz reinzubringen, mal so 56 Spiele immer in Dreier Reinzufahren und zu zeigen, dass man auch wirklich mithalten kann und gegen Intermaler geht es ja schon darum, ob man in der Champions League überwintert oder nicht, also entscheidende.
Spiele jetzt dann auch für Borussia Dortmund. Wenn wir ganz kurz auf Marco Rose eingehen von Borussia Mönchengladbach. Der sitzt sehr fest im Sattel, auch wenn er jetzt aus dem Pokal ausgeschieden ist. Die Bundesliga Leistung seiner Mannschaft, die zeigt schon, dass Gladbach auf dem richtigen Weg ist. Ich fand das einen hochinteressanten Satz, den europäischen Mönchengladbach gelesen habe. Dort stand zu lesen, wir haben vielleicht nicht die besten Spieler, aber wir haben vielleicht eine der besten Mannschaften, da zeigt sich, dass Margarose aus dieser Sammlung von guten, aber eben nicht allesamt sehr guten Spielern eine Mannschaft geformt, die zurückschlagen kann. Ja, jetzt hat man 12 in Dortmund verloren, aber das kann halt auch passen.
Aber vielleicht ist das genau das, was Borussia Dortmund noch fehlt. Eine Mannschaft auf dem Platz zu zu bringen, eine, die zusammenhält und gemeinsam zurückschlägt. So, das haben Sie gestern mal den Namen am Mittwoch mal den Anfang gemacht und haben. Ein 01 in ein 21 umgedreht? Ja, davon mehr in der Vergangenheit war es zu oft, dass man in Führung ging und dass die Führung leichtfertig verspielt hat, dass man mit einem Unentschieden, also mit dem Verlust von 2 Punkten aus dem Spiel gegangen ist. Und das sorgt für Unruhe.
Vielleicht ist es jetzt genau umgekehrt, dass man mit so einem Doppelerfolg gegen Borussia Mönchengladbach ein bisschen mehr Ruhe reinbringt. Also mal gucken, was am. Wochenende jetzt passiert. Lass uns einfach mal über die Frage dieser Woche dann die auch noch aufgeworfen wurde, auch noch mal diskutieren, die hat Niko Kovac im Interview nach dem DFB Pokal. Sieg gegen Bochum aufgeworfen, da wurde er auf das nächste Spiel seiner Mannschaft in Frankfurt an diesem Wochenende angesprochen, und da hat er die Fans der Eintracht rausgestellt, hat sie gelobt und gesagt, ja klar, das sind die besten Fans der Liga.
Die werden ordentlich Wirbel machen. Das kommt natürlich jetzt bei seinen eigenen Fans nicht so besonders gut an, aber wenn man es mal vergleicht, die Stimmung in der Allianz Arena und die in der Arena in Frankfurt, die ist in Frankfurt schon besser, oder? Frankfurt hat nicht die besten Fans der Liga, auf gar keinen Fall, aber sie haben sie haben Laute. Fans und stimmungsvolle Fans so also sie haben aber. Auch Fans, die dafür sorgen, dass man 2 mal auswärts in der Europa League nicht das Publikum stellen darf, sondern. Dass also niemand mitreisen und die Mannschaft unterstützen darf, das ist eine Bestrafung dafür, weil man sich nicht benehmen konnte bei den internationalen Spielen. Eintracht Frankfurt hat die Mannschaft oder die hervorragende Leistung, bringt aber Fans, die sich gerühmt haben, zweimal in Folge die.
Strafen für Pyrotechnik und andere Vergehen im Stadion kassiert zu haben. Da musste mal ein gesamter Block dann auch leer bleiben bei einem Heimspiel. Ja, also die machen natürlich tolle Stimmung, das entsteht völlig außer Frage, auch ich hab genossen diese Choreographien die es bei Europa League spielen gegeben hat, aber diese Fans haben auch eine Schattenseite und ich weiß es wird mir wieder einen Shitstorm einbringen, aber wer seine Mannschaft unterstützt, also ein echter Fan ist, der sorgt nicht dafür, dass der Verein hohe Strafen zahlen muss, weil das ist vereinsschädigendes verhalten diese.
Sogenannten Fans gibt es unter den wahren Fenstern auch bei einem Grad Frankfurt, was er nur meinen kann ist, dass dort richtig Stimmung ist. Die Stimmung ist in der Commerzbank Arena in Frankfurt mit sichert besser als in der armen Allianz Arena, aber was sind schon beste Fans, Fans die. Auch regelmäßig hohes Eintrittsgeld bezahlen, um sich Fußball anzuschauen und damit auch den Verein mitfinanzieren, sind genauso Fans wie die Leute, die. Wirklich großartige Mitglieder bei den Fischerchören wären.
Kann man denn so ein. Ranking aufstellen, dass man sagt, also alle Punkte zusammengenommen, positive wie Negative, unterm Strich die besten Fans kommen aus, hast du da irgendwie? Da kann man kein Ranking aufsetzen, ne. Also man müsste jetzt mal definieren, was überhaupt beste Fans sind. Ja also ich finde zum Beispiel super Fans, die sehr kritisch mit ihrem Verein umgehen und auch mal auf Missstände im Verein oder in der Bundesliga hinweisen, das finde ich zum Beispiel auch ein ganz ganz wichtiges Kriterium.
Vielleicht sind aber Fans, die in einem kleinen Stadion gar nicht in der Masse groß sind, aber doch für Unterstützung sorgen, auch wenn das Stadion nicht das größte ist. Ich denke jetzt mal an Union Berlin sind das sind das beste Fans, ja Fans, die weiter anreisen, in Kauf nehmen um auswärts dabei zu sein, die Mannschaft unterstützen, sind das vielleicht die besten Fans, auch wenn es nur ganz wenige sind, weil man halt nicht so nicht so viele mitbringen kann. Ja also ich finde das Wort beste Fans gibt es vielleicht gar nicht und führt das überhaupt unzureichend wieder, ich glaube was was Niko Kovac meinte waren tatsächlich die lautstärksten Fans und das kann man in der Tat Eintracht Frankfurt dann zugestehen. Das sind Sie.
Aber laut ist eben nicht immer auch am Ende gut, aber das ist eine andere Geschichte. Ja, ich muss jetzt mal erzählen. Ich habe das Spiel gesehen, Liverpool gegen Tottenham, ja, und man hat kennt ja dieses Ultra Phänomen nicht in der Premier League, wie es in Deutschland gibt und da gibt es auch keine Bengalos, aber da war eine fantastische Stimmung, weil der Sport so großartig war. Bei jeder Szene ging das Publikum mit, hat gerade. Hat gejubelt. Hat Aufgestöhnt ja, das war total stimmungsvoll, weil ich nicht dieses immer gleiche Lied gut gehört habe von Capos, die noch nicht mal was vom Spiel sehen, weil sie mit dem Rücken zum Spielfeld stehen. Ja, so sind das jetzt bessere Fans, nur weil die singen oder super Fans die was vom Fußball verstehen und mitgehen was dort auf dem Rasen passiert.
Das ist aber eine Diskussion, die kann man in der Öffentlichkeit nicht gewinnen, ich definiere vielleicht superfans anders als. Die Gruppierungen aus der Ultrabewegung, das sind die haben mir genauso ihre Berechtigung und machen großartige Sachen, diese Choreografien. Ich habe mal eine wunderbare Choreographie auf Schalke gesehen zu den 20 Jahren Europacup, Gewinn, fantastisch, aber was sind beste Fans die die gut basteln können und Fans die gut singen können, da würde ich jetzt meine Zweifel anbringen wollen, also ein sehr.
Sehr schwieriges Thema, wo wir jetzt auch nicht wahrscheinlich auf einen Nenner kommen bzw nicht so am. Ende daraus kommt, dass alle, die dann zu Hause zuhören, auch tatsächlich und den Argumenten vielleicht überzeugt sind, weil da wirklich jeder seine eigene Meinung hat. Ich würd sagen, wir lassen es mal an diesem Punkt stehen und werden uns in der nächsten Woche dann natürlich wieder mit aktuellen Themen aus der Fußballwelt beschäftigen, hier bei FIFA Pitch den Podcast auf mein sportpodcast.de und ihr haltet euch natürlich unter der Woche auf dem Laufenden mit dem Fever Pitch Newsletter, da bin ich mir ganz sicher.
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