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▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
Nach einem Punkt gegen die Niederlande und der Niederlage gegen Griechenland zeigt sich, dass Euphorie, Intensität und ein neuer Trainer die alten Probleme des DFB-Teams nicht verschwinden lassen. Jürgen Klopp wollte aus seinen ersten beiden Spielen als Bundestrainer Antworten bekommen.
„Das ist die harte Realität“, sagt FUNKE-Reporter Julian Witzel im Fever Pit’ch Podcast. Die Niederlande boten Räume für Tempo und Umschaltspiel, Griechenland stand tief und überließ Deutschland den Ball. Deutschland musste plötzlich selbst gestalten und konnte es nicht. Witzel sieht darin nicht nur fehlende Automatismen, sondern ein Qualitätsproblem. Spieler, die ein enges Spiel mit individueller Klasse öffnen, kann sich Klopp „auch nicht backen“.
Klopp muss seinen Fußball an das anpassen, was diese Mannschaft leisten kann. Das könnte auf eine Art „Klopp light“ hinauslaufen, bei der Deutschland tief stehenden Gegnern bewusst mehr vom Spiel überlässt. Damit bekommt Klopps Casting nach nur zwei Spielen eine zweite Ebene: Auch seine Vorstellungen müssen den Praxistest bestehen.
⚽️ TAKEAWAYS
Griechenland stand tief und entlarvte die Schwächen des DFB-Teams.
Das Umschaltspiel funktioniert, das eigene Gestalten des Spiels nicht.
Julian Witzel sieht in Deutschland ein Qualitätsproblem.
Klopp bekommt als Bundestrainer nicht die Zeit, an Abläufen zu arbeiten.
Klopp muss seinen Fußball an die Mannschaft anpassen statt umgekehrt.
Eine Art „Klopp light“ könnte gegen tief stehende Gegner die Lösung sein.
Klopp sucht die Spieler für seinen Fußball und den Fußball für seine Spieler zugleich.
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